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Meldung vom 01.05.2019

Die Thüringer Allgemeine berichtet am 01.05.2019! (von Kerstin Fischer - TA)

Das Freibad von Oldisleben hockt schon in den Startlöchern! Die Vorbereitungen auf die neue Saison sind in Oldisleben fast abgeschlossen. Das Anbaden ist am 18. Mai. Im gesamten Bad gibt es künftig kostenfreien Internetzugang.

Wer vom Winterschlaf des Freibades redet, der ist noch nicht in Oldisleben gewesen. Was die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Oldisleben dort über die Wintermonate geleistet haben, kann selbst René Jacob langsam alles nur schwer zusammenfassen.

Den größten Raum nehmen dabei die Arbeiten am Sozialgebäude ein, das die Vereinsmitglieder nahezu komplett umgebaut haben, seit der Verein vor zweieinhalb Jahren begann, die Gemeinde beim Betrieb des Freibades zu unterstützen. Voriges Jahr pachtete der Freundeskreis dann das Gebäude.

Räume wurden seither umgebaut, Zuschnitte verändert. Ein Vereinsraum entstand. Der Eingang wurde verlegt, ein Imbiss eingebaut, das Warenlager verkleinert. Moderne und großzügige Kühl- und Lagermöglichkeiten wurden installiert, eine Rampe für Anlieferung, Werkstatt für den Bademeister und Fahrradparkplatz entstanden. Die in die Jahre gekommenen Umkleiden und Toiletten wurden saniert, Besucherduschen installiert, eine Behindertentoilette und ein Wickeltisch eingebaut. Es wurde verkleidet, vertäfelt, die Fassade geputzt, gepflastert, gesät, begradigt, ausgebessert. „Jeder Cent wurde investiert“, sagt René Jacob, der zusammen mit einigen anderen Freiwilligen seit Herbst jeden Tag im Bad zu finden war. Zum Glück ziehen auch die Ehefrauen mit, sind zum Teil selbst Mitglied im Verein. Aber auch die Kommune unterstützte tatkräftig mit Manpower und stellte Geld für Baumaterial zur Verfügung.

Seit drei Wochen läuft das Quellwasser ins große Becken ein. Denn am 18. Mai wird die neue Saison eröffnet. 11 Uhr beginnt das Anbaden. Dann auch mit dem neuen Schwimmmeister Sebastian Werner . Der Oldislebener war voriges Jahr Schwimmmeister im Arterner Solefreibad und packte die Gelegenheit beim Schopfe, als Ersatz für den erkrankten Schwimmmeister Jürgen Ratsch das Bad in seinem Heimatort zu übernehmen. Nur der neue Spielplatz muss noch warten. Die Förderzusage steht noch aus, so lange darf mit dem Bau der geplanten Kletterburg nicht begonnen werden. Gebaut wird der Spielplatz aber auf jeden Fall, sagt Jacob zu. Dafür hat der Freundeskreis schon Gelder beiseitegelegt, auch die Gemeinde hatte vor der Gebietsreform noch einen Zuschuss auf den Weg gebracht.

Nun hoffen alle Beteiligten auf eine ähnlich tolle Saison wie im Vorjahr. Um vielen jungen Leuten Lust aufs Freibad zu machen, gibt es fortan kostenfreies W-LAN im gesamten Bad, damit zwischen Planschen und Volleyball beim Chillen niemand aufs Internet verzichten muss.

TA - Kerstin Fischer / 01.05.19

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