"HELDRUNGEN" ist gescheitert

Die Thüringer Allgemeine - Kerstin Fischer - berichtet in ihrer Ausgabe!

Meldung vom 08.05.2020

An der Schmücke.  Im Ringen um die Umbenennung der Stadt An der Schmücke haben die Befürworter der Namensänderung eine Niederlage erlitten.

Im Ringen um die Änderung des Stadtnamens der Stadt An der Schmücke sind die Befürworter einer Änderung in „Heldrungen“ gescheitert.

Das Innenministerium lehnte den Antrag auf Namensänderung ab. Nach „derzeitiger Sachlage“ lägen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Änderung des Neugliederungsvertrags nicht vor, heißt es in einem Schreiben an Bürgermeister Holger Häßler (pl). Der Antrag werde daher zurückgestellt, bis die Stadt die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen habe.

Eine Stadtratsmehrheit hatte im September 2019 für die Umbenennung gestimmt und war damit der Mehrheit aus einer Bürgerbefragung gefolgt. Dagegen liefen die Oldislebener Sturm, die auf einen neutralen Namen pochen.

In seinen Ausführungen geht das Innenministerium hart mit der Art und Weise der herbeigeführten Mehrheit für „Heldrungen“ ins Gericht. Aus der Bekanntmachung der Bürgerbefragung im Amtsblatt sei nicht erkennbar gewesen, dass damit „eine Abstimmung der Bürger über die Änderung einer rechtsverbindlichen Festlegung des Neugliederungsvertrags“ angestrebt werde.

Für den Bürgermeister, der mit der Namensdebatte ein Wahlversprechen einlöste, ist das Thema damit vom Tisch. Die Hürden seien so hoch, dass eine Namensänderung unerreichbar sei, räumte Häßler ein. Er werde dem Stadtrat daher die Rücknahme des Beschlusses empfehlen.

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